Angst ist vererbbar

Dienstag, Juli 28, 2015



Brian Dias und Kerry Ressler von der Emory University School of Medicine in Atlanta (Georgia) hatten in einem Experiment Mäusen Elektroschocks verabreicht, während sie den Duft von Kirschblüten rochen. Die Mäuse assoiziierten den Duft daraufhin mit Gefahr bzw. Angst.
Auch die Nachkommen dieser Mäuse reagierten auf Kirschblüten-Duft mit ängstlichem Verhalten.  Sowohl bei den Mäusen der ersten als auch der nachfolgenden Generation war die Struktur der Gehirnregionen verändert, die mit dem Geruchssinn zusammenhängt
In einem weiteren Experiment erzeugten Wissenschaftler mit dem Sperma männlicher Mäuse der ersten (dem Duft direkt ausgesetzten) Generation mittels künstlicher Befruchtung eine dritte Generation. Auch diese hatten dieselben strukturellen Veränderungen in der Struktur der Hinregionen, die Gerüche verarbeiten.


Zum Artikel (Spiegel online)

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